Vor oder zur Aufnahme eines Tagesgastes wird ein Erstgespräch bzw. wenn gewünscht ein Besuch in der häuslichen Umgebung angeboten.

Insbesondere der Besuch im Umfeld des potentiellen Gastes erleichtert das Kennenlernen und fördert das Verständnis für die individuelle Betreuungssituation.

Das Erstgespräch wird von einer examinierten Krankenpflegerin oder einem Psychologen durchgeführt.

Anhand eines standardisierten Aufnahmebogens machen der Besucher oder die Angehörigen weitere Angaben. Es werden allgemeine Daten über den zukünftigen Besucher und seinen Betreuungsbedarf erfasst.

Wir bieten jedem Gast einen kostenlosen Probetag zum Kennenlernen der Einrichtung an.

Die Entscheidung über die Aufnahme wird im zur Team getroffen.Voraussetzung zur Aufnahme ist Gruppen- und Integrationsfähigkeit in soziale Strukturen. Wird eine Aufnahme gewünscht, so wird im Gespräch mit dem Tagesgast und den Angehörigen einen Anamnese erhoben. Es werden biografische Daten, die gerade bei der Betreuung  von dementen Tagesgästen wichtig sind,je nach Wunsch entweder im Dialog mit Angehörigen und Besuchern ermittelt oder die Angehörigen füllen den Biografiebogen selbst aus.

Ziele, die erreicht werden können, sollen besprochen werden.

Aufgrund der Anamnese und Biografie wird zur Durchführung der individuellen Betreuung durch das Team eine Betreuungsplanung erstellt. Dies wird regelmäßig in Bezug auf die Wirksamkeit der Maßnahmen / Zielerreichung und Zufriedenheit des Gastes ausgewertet und dem Verlauf des Prozesses angepasst. Mit jedem Gast wird ein schriftlicher Tagespflegevertrag abgeschlossen.

Im Bereich der demenziell erkrankten Tagesgäste sehen wir unsere wichtigste Aufgabe darin, die Tagesgäste nicht an unseren eigenen Vorstellungen und Ansprüchen zu messen, sondern sich auf sie einzulassen, ihre Situation verstehen zu lernen und zu versuchen, die Realität aus ihrer Perspektive zu sehen.